8. Golftour ins Münsterland – 4 Tage zwischen Birdies, Bunkern und Bier

//8. Golftour ins Münsterland – 4 Tage zwischen Birdies, Bunkern und Bier

8. Golftour ins Münsterland – 4 Tage zwischen Birdies, Bunkern und Bier

 

21 Herrengolfer, drei Golfplätze, ein Pokal und eine rote Laterne – die perfekte Mischung für eine weitere legendäre Golftour!

Bereits zum achten Mal machte sich unsere eingeschworene Truppe, unterstützt von „drei Neulingen“ auf den Weg ins schöne Münsterland…. Vier Tage lang drehte sich alles um präzise Abschläge, verzweifelte Putts, fachkundige Ausreden und natürlich um die wichtigste Frage überhaupt: Wer nimmt am Ende den Pokal mit nach Hause – und wer muss sich mit der roten Laterne anfreunden?

Wie schon in den vergangenen Jahren schlugen wir unser Quartier im familiengeführten Hotel Bügener in Gronau-Epe auf. Dort wurden wir herzlich empfangen, bestens versorgt und konnten nach den täglichen Strapazen auf dem Golfplatz die verlorenen Stableford-Punkte bei gutem Essen und kühlen Getränken ausgiebig analysieren – oder schönreden.

Tag 1 – Wilkinghege: Traumstart bei Traumwetter

Die Golfanlage Münster-Wilkinghege präsentierte sich in Topform – und erstaunlicherweise auch viele Teilnehmer. Bei bestem Wetter wurden hervorragende Ergebnisse gespielt. Mit durchschnittlich knapp 31 Stableford-Punkten war der Auftakt so gut wie selten.

An die Spitze setzte sich Tour-Neuling Norbert Kox mit starken 40 Punkten ins Ziel und setzte gleich ein deutliches Ausrufezeichen. Peter Hübsch und Thomas Meyer komplettierten das Siegerpodest.

Spätestens beim Abendessen war allen klar: Der Neue ist gekommen, um zu gewinnen – oder Alle gehörig unter Druck zu setzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 2 – Bad Bentheim: Wasser, Wald und Wirklichkeit

Der Golfclub Euregio Bad Bentheim zeigte uns schnell, dass Golf manchmal auch ein Demuts-Sport ist. Wasserhindernisse lauerten gefühlt an jeder zweiten Bahn und die Fairways schienen sich heimlich zu verengen.

Die Durchschnittsleistung sank prompt auf 28 Punkte. Nur der Vortagssieger ließ sich davon nicht beeindrucken: Norbert Kox spielte starke 37 Punkte und sicherte sich den Tagessieg vor Thomas Meyer mit 35 und Ulli Henke mit 34 Stableford-Punkten

Während einige ihre Golfbälle abseits der Fairways suchten, behaupteten andere, sie hätten bewusst dorthin gespielt, um den Golfplatz besser kennenzulernen.

 

Finaltag – Sybrook: Hitzeschlacht mit Happy End

Traditionell wurde das Finale auf der wunderschönen Golfanlage Sybrook in Enschede ausgetragen. Gespielt wurde der Nord-Süd-Kurs – und die Temperaturen hatten offenbar beschlossen, ebenfalls Höchstleistungen zu bringen.

Vor der Schlussrunde schien Tour-Neuling Norbert Kox mit sechs Punkten Vorsprung bereits uneinholbar in Führung zu liegen. Doch wie so oft im Golf gilt: Erst wenn der letzte Putt gefallen ist, darf gerechnet werden.

Und dann kam Thomas Meyer.

Mit einer sensationellen Schlussrunde von 41 Stableford-Punkten spielte er nicht nur die Tagesbestleistung, sondern überholte auch noch die Konkurrenz und sicherte sich verdient den Gesamtsieg der Golftour 2026.

Eine Aufholjagd wie aus dem Golf-Lehrbuch – oder zumindest aus einem sehr unterhaltsamen Vereinsheft.

Mit einer weiteren starken Runde am Schlusstag erspielte sich Ulli Henke mit 36 Punkten den 2.Platz in der Tages- und Gesamtwertung. Der Vorjahressieger Norbert Weiler ließ am Finaltag sein Können nochmal aufblitzen und holte sich mit 32 Punkten den 3. Platz der Tageswertung. Wie es sich für einen höflichen Neuling gehört, nahm sich Norbert Kox auf der Finalrunde etwas zurück, aber dennoch den 3. Platz der Gesamtwertung geholt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und die rote Laterne?

Natürlich wurde auch die traditionsreiche Auszeichnung für den letzten Platz wieder mit großem Interesse verfolgt.

Ein gut gelaunter Teilnehmer erkämpfte sich bereits am ersten Spieltag die begehrte rote Laterne, die ihm allerdings am 2. Tag abspenstig gemacht wurde. Dies wollte er sich aber nicht gefallen lassen und erspielte sich mit einer bemerkenswert unterdurchschnittlichen Schlussrunde wieder die rote Laterne. Eine Leistung, die man im Golf ebenfalls erst einmal schaffen muss.

Wie jedes Jahr waren sich alle einig: Wer die rote Laterne gewinnt, ist kein schlechter Mensch. Insider wissen ohnehin, dass dafür oft mehr Humor als Talent nötig ist.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an unseren neuen Proshop-Betreiber Harry Rupnik von „Golf und Günstig“, der unsere Siegerehrung mit großzügigen Preisen bereicherte. Da spielte plötzlich sogar der Letztplatzierte mit einem Lächeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

Nach vier Tagen voller Birdies, Bogeys, Bunkerabenteuer, hitziger Duelle, herzhaften Lachern und gemütlicher Abende endete einmal mehr eine rundum gelungene Golftour.

Es wurde fair gekämpft, herzlich gelacht und bis spät in den Abend über Putts diskutiert, die angeblich “eigentlich drin gewesen wären”. Alte Geschichten wurden zum achten Mal erzählt und dabei jedes Mal ein kleines bisschen spektakulärer.

Alle waren sich einig: 2027 sind wir wieder dabei.

2026-07-31T13:36:49+00:00